Kochen im Freien – ein Genuss!

Die Freiheit, überall zu kochen – auf verschneiten Berggipfeln, an einem See im Sommer, ein Kamin im Winterzelt oder auf den Flammen eines Lagerfeuers.

Es gibt viele Möglichkeiten, Modelle und verschiedene Brennstoffarten, mit denen du dein Lieblingsessen unterwegs zubereiten kannst. In diesem Leitfaden fassen wir die Methoden zusammen, die wir am häufigsten verwendet haben und stellen ihre Vor- und Nachteile vor.

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Gaskocher

Wir starten mit unserem bewährtesten Kocher – einem Gasbrenner oder einer Sturmküche, wie sie auch genannt wird. Dies ist ein oben oder seitlich montierter Brenner, der oft nicht viel Platz einnimmt und eine sehr effiziente Verbrennung hat, vor allem, wenn das Thermometer nicht über Null steigt.

Wir mögen diese Methode gerade deshalb, weil man sie so einfach mitnehmen kann und in vielen Fällen kann der Gasschlauch und der Brenner im Topf verstaut werden. Superpraktisch! Wenn du wandern gehst und das Gewicht und Packmaß eine große Rolle spielen, ist dieser Campingkocher unschlagbar. Denn oft bereitet man nur gefriergetrocknete Gerichte oder andere Mahlzeiten zu, die nicht viel wiegen, und man muss nur heißes Wasser hinzufügen. Das Wasser kann man in nur wenigen Minuten kochen und schon ist das Gericht fertig.

Spiritusbrenner

Viele Schweden assoziieren einen Spiritusbrenner mit ihrer Kindheit, als man mit dem Opa in den Wald ging oder mit der Familie eine Bergwanderung machte und auf einer Trangia-Küche kochte. Auch heute noch ist dies eine von Outdoor-Enthusiasten gern genutzte Brennstoffmethode. Der Vorteil ist, dass die Flamme viel freundlicher brennt als etwa Gas. Der Spiritus ist außerdem billiger als Gas und der Brenner ist billiger als ein Gaskocher. Die leeren Verpackungen werden im Hausmüll entsorgt und man kann den Spiritus einfach an den meisten Tankstellen kaufen. Der Spiritus brennt leichter bei niedrigeren Temperaturen (und wir meinen viele Grad unter Null, obwohl es auch spezielles Gas für den Winter gibt).

Der Nachteil dieser Methode ist, dass sie etwas umständlicher ist - man muss häufiger nachfüllen, manchmal auch mitten beim Kochen und man muss warten, bis der Brenner abgekühlt ist. Oder man hat Spiritus übrig, wenn man mit dem Kochen fertig ist. Da die Flammen freundlicher sind als die eines Gaskochers, dauert es auch länger, den Inhalt eines Topfes zu erhitzen. Außerdem besteht die Gefahr, dass man den Alkohol etwas verschüttet – vor allem, wenn man diese Methode nicht so gut kennt und weiß, wie viel Spiritus man benötigt.

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Multifuel

Dies ist der Spezialkocher unter den Alternativen. Er ist nicht direkt einfach in der Anwendung, aber unglaublich zuverlässig – weltweit. Wie der Name schon sagt, kann dieser Kocher mit allen Arten von Brennstoffen betrieben werden – von reinem Benzin über Diesel bis hin zu Flugbenzin und Kerosin – und sogar Gas mit einem Adapter. Auf Reisen besteht das Risiko, dass du keine passenden Gasbehälter findest. Dann stehst du mit einem Multifuel auf der sicheren Seite. Sie sind auch leichter zu reparieren und haben wenig Bauteile.

Die größere Gasküche

Es gibt auch größere Gaskocher mit zwei (oder mehr) Brennern. Wir nutzen diese Kocher gerne, wenn wir für eine Weile ein Basislager aufschlagen, auf einem Roadtrip sind oder einfach nicht so weit gehen müssen. Der Vorteil einer solchen Küche ist, dass sie ein bisschen mehr wie die Küche zu Hause ist, man mehr Platz zum Kochen hat und es einfacher ist, eine Mahlzeit für die Familie oder Freunde zuzubereiten.

Der Nachteil ist, dass sie groß ist und oft mehrere Gasleitungen für die verschiedenen Brenner benötigt werden.

Lagerfeuer/Grill

Obwohl es keine Küche oder ein Brenner ist, möchten wir das gute alte Feuer dennoch erwähnen. Es ist nämlich unsere absolute Lieblingsmethode zum Kochen. Vom ersten Funken des Streichholzes bis hin zu einer warmen Mahlzeit! Hier sollte man Bratpfannen oder Töpfe aus Gusseisen verwenden. Sie verteilen die Hitze gut und halten den Hitzeschwankungen des Feuers sehr gut stand. Beim Kochen über dem Feuer schmeckt einfach alles besser – dank des rauchigen Geschmacks und des ganzen Rituals drumherum.

Der Nachteil ist natürlich, dass ein Grill viel wiegt und man nicht weit mit ihm gehen möchte. Außerdem benötigt man Brennholz oder Stöcke, was in den Bergen oder in einem Naturschutzgebiet schwierig sein kann.

Dies war eine kurze Zusammenfassung der gängigsten Kocher und Brennstoffarten und unserer Erfahrungen mit ihnen. Wir hoffen, dass wir euch ein paar Tipps und Inspiration für eure nächste Mahlzeit im Freien mitgeben konnten.

Guten Appetit!

// Forrest & Indiana - @wayoutbros

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