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Wählen Sie die richtigen Skiroller

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Viele beenden die Skilanglauf-Saison, wenn der Frühling kommt; aber eigentlich gilt es jetzt, sich für die nächste Saison vorzubereiten und die Grundfitness aufzubauen. Beim Langlauf hat die Rolle der Stocktechnik immer mehr an Bedeutung gewonnen, und damit ist auch die Anzahl der Rollskifahrer gestiegen: Viele haben inzwischen entdeckt, wie effektiv man die Stocktechnik so trainieren kann. Rollskifahren bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit zum Skitraining, sondern ist zudem eine Sportart zum behutsamen Trainieren des gesamten Körpers, was weder Radfahren noch Laufen in gleicher Weise leisten.

 Welcher Ski ist der richtige – Skate oder klassisch?

Rollskier basieren auf dem gleichen Prinzip wie normale Langlaufskier, bei denen man zwischen Skate (Freistil) und klassischem Stil unterscheidet.

Bei der klassischen Skivariante sind die Räder kleiner und breiter, wodurch sie eine gute Stabilität und Schwingungsdämpfung bieten. Aufgrund dieser Eigenschaften ist der klassische Ski besser zum Trainieren der Stocktechnik geeignet als Skate-Skier. Darüber hinaus ist die klassische Variante mit einer Rückrollsperre an einem der Räder ausgerüstet, was ein Zurückrollen des Skis verhindert: Dies sorgt zwar für hervorragende Stabilität, macht es aber auch einfacher, bei der Technik zu schummeln. Daher sollte man bei jedem Schritt darauf achten, technisch sauber zu laufen und so weit wie möglich seine eigene Langlauf-Technik anzuwenden. 

Skate-Skier sind aufgrund ihrer kürzeren Länge und der eher hohen und schmaleren Räder instabiler als die klassischen Skier. Die Geschwindigkeit ist zudem höher. Diese Eigenschaften machen das Lenken und Bremsen einfacher und vermitteln echtes Langlauf-Feeling. Man hat also ein realistischeres Fahrerlebnis und außerdem weniger Möglichkeiten, bei der Technik zu „schlampen“.

Es gibt auch so genannte Kombi-Skier. Dabei handelt es sich im Grunde um einen klassischen Ski, der ein wenig kürzer ist. Dies ist eine gute Alternative für diejenigen, die sowohl klassisch fahren als auch skaten wollen, aber sich nur ein Paar Ski kaufen wollen oder können. Sie erhalten allerdings etwas schlechtere Leistungsmerkmale im Vergleich zum reinen klassischen oder Skate-Ski. 

Rollskier werden hauptsächlich aus drei verschiedenen Materialien hergestellt: Aluminium, Karbonfaser oder glasfaserverstärktes Holz. Ein Rahmen aus Karbonfaser oder Holz verfügt über mehr schwingungsdämpfende Eigenschaften als ein Aluminiumrahmen, was zu mehr Komfort beim Fahren führt. Kohlefaser- und Aluminium-Ski bieten eine längere Lebensdauer als Holzskier, weil diese schneller ihre Fahreigenschaften verlieren. Skier mit Aluminiumrahmen sind in der Regel immer die billigere Alternative.

Wofür sollte man sich also entscheiden? Die Wahl liegt bei Ihnen, klassischer Stil oder Skate-Stil, oder beides? Auch für Anfänger kommen Skate-Skier durchaus in Frage, aber Sie sollten sich auf jeden Fall bewusst sein, dass diese weniger stabil sind als die klassischen Skier.

Sind Sie ein etwas schwererer Skifahrer, sollten Sie einen Ski mit Holzrahmen wählen. Rahmen aus Karbonfaser oder Aluminium können nicht der gleichen Belastung standhalten und unter Umständen durchbrechen. Einige Anbieter legen ihren Skiern Gewichtsempfehlungen für die Fahrer bei: Ist dies nicht der Fall, sind sie für alle Skiläufer geeignet. 

Rollskiräder

Rollski-Räder werden mit unterschiedlichem Rollwiderstand angeboten – 1, 2 und 3. Die meisten Skier werden mit dem Standard-Rollwiderstand 2 geliefert, der von den meisten verwendet wird: Die Skier laufen ausreichend  schnell und bieten guten Fahrkomfort. Räder mit Rollwiderstand 1 sind ein bisschen schwerer als die Standard-Räder und laufen daher ein bisschen schneller. Die Räder mit Rollwiderstand 3 sind weicher und bieten mehr Widerstand, so dass man mehr mit den Stöcken arbeiten muss.

Ein Paar Standardräder hält im Normalfall mehrere Saisons, aber um die Räder so gleichmäßig wie möglich abzunutzen, empfehlen wir, die Skier regelmäßig zwischen den Füßen zu wechseln. 

Bindungen

Bei Rollskiern kommen die gleichen Bindungssysteme wie beim Langlauf zum Einsatz, d.h. Salomons SNS-System und Rottefellas NNN-System. Es gibt mehrere Hersteller wie z.B. Oneway, die das SNS-Bindungssystem verwenden. Die Systeme NNN und SNS sind leicht unterschiedlich, daher passen nicht alle Skistiefel für alle Systeme. Stiefel von Alpina, Fischer, Madshus oder Rossignol passen zu Rottefellas NNN-System, Stiefel von Salomon, Atomic und Oneway passen zum SNS-System.

Skistöcke und Stockspitzen fürs Rollskifahren

Sie können beim Rollskifahren Ihre gewohnten Skistöcke verwenden, aber Sie sollten die Spitze gegen eine fürs Rollskifahren angepasste Spitze ersetzen. Man kann auch komplette Rollskistöcke kaufen, die bereits mit der richtigen Spitze versehen sind. Sollten sich die Spitzen nicht mehr richtig griffig anfühlen, kann es Zeit sein, sie mit einem Schleifstein schärfen. Wenn der Stahl komplett aufgebraucht ist, müssen Sie die Spitzen ersetzen. Es kann auch sinnvoll sein, für den Fall des Falles unterwegs eine zusätzliche Spitze mit dabei zu haben.

Um die Spitze zu ersetzen, müssen Sie zunächst den Klebstoff erwärmen, mit dem die Spitze am Skistock befestigt ist. Dies geht entweder mit einer Heißluftpistole oder durch Kochen in heißem Wasser. Dann muss man die Spitze abziehen. Um die neue Spitze zu befestigen, verwenden Sie eine Klebepistole: Drücken Sie die neue Spitze auf den Stock und lassen Sie für eine Weile ruhen, damit der Kleber aushärten kann. 

Welche Stocklänge ist die richtige für Sie? Unsere Empfehlung: Wollen Sie klassisch fahren, sollten Sie Stöcke verwenden, die 30 cm kürzer als Ihre Körperlänge sind; fürs Skaten sollten Sie Stöcke verwenden, die 20 cm kürzer als Ihre Körperlänge sind.

Rollskistiefel

Viele entscheiden sich, ihre normalen Langlaufstiefel zu verwenden, wenn sie Rollski fahren. Dies ist auch völlig in Ordnung, man sollte aber nicht vergessen, dass die Stiefel beim Rollskifahren durch Schmutz und Splitt stärker beansprucht werden. Es gibt auch spezielle Rollskistiefel, die über eine bessere Belüftung verfügen, schneller trocknen hat und sich besser für wärmeres Klima eignen. Sie sind außerdem steifer, was sich beim Bremsen positiv bemerkbar macht, und etwas strapazierfähiger als die traditionellen Langlaufstiefel. Viele bevorzugen aber ihre gewohnten Stiefel, um diese für die Wintersaison einzulaufen. Wenn Sie beim Rollskilaufen mehr Stabilität möchten, ist ein Kombi-Stiefel eine weitere Option. 

Sonstiges Zubehör

Beim Rollskifahren ist man im Verkehr unterwegs, weshalb ein Helm und gut sichtbare Kleidung (gerne auch mit Reflektoren) eine gute Idee sind. Handschuhe sind ebenfalls sinnvoll, um einerseits Scheuerwunden zu vermeiden, andererseits zum Schutz, wenn Sie fallen.

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