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In der Outdoor-Branche ist man ständig auf der Suche nach neuen Materialien zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Produkte. Sie alle aufzulisten ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber wir haben doch den Versuch gemacht, die am häufigsten vorkommenden zu beschreiben.

Acryl:
Ist eine synthetische Faser, die oft in Kleidung zu finden ist. Acryl ist leicht, weich und warm mit einem wollartigen Tragegefühl. Es ist aber auch möglich, die Eigenschaften anderer Gewebe wie Baumwolle oder Kaschmir zu imitieren. Der Vorteil von Acryl ist, dass es wesentlich billiger ist als natürliche Materialien, aber es verfügt zum Beispiel nicht über die wärmenden Eigenschaften von Wolle. Acryl ist hitzebeständig und kann bis zu 200 Grad Celsius standhalten. Die erste Acrylfaser wurde 1941 von der Firma The Dupont Corporation entwickelt und wurde Orlon genannt. 

Aluminium:
Aluminium ist ein beliebtes Material im Bereich Outdoor-Ausrüstung, weil es hohe Haltbarkeit mit geringem Gewicht kombiniert. Das Material leitet Wärme sehr gut, weshalb Töpfe und andere Küchengeräte oft aus Aluminium hergestellt werden. Die Diskussion über mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit wurde intensiv geführt, aber ohne dass sich eine Meinung durchgesetzt hätte. Es ist offensichtlich, dass es nicht gut ist, reines Aluminium in größeren Mengen zu sich zu nehmen, aber dies tun andererseits auch die wenigsten. Die Produktion von neuem Aluminium erfordert enorme Mengen an Energie, während für das Recycling nur 5% der gleichen Menge an Energie benötigt werden. Also denken Sie daran zu recyceln, um die Umwelt zu schonen. Eloxiertes Aluminium ist ein Begriff, der häufig anzutreffen ist: Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der durch das Eintauchen des Materials in Säure eine Oxidschicht erzeugt wird, die dicker als gewöhnlich ist. Auf diese Weise wird besserer Korrosionsschutz, erhöhte Verschleißfestigkeit und eine dekorative Oberfläche erzielt. 

Aramid:
Siehe Kevlar. 

Bambus:
Tauchte vor ein paar Jahren das erste Mal als Bestandteil von Kleidung auf, vor allem in Hemden. Bambus wirkt kühlend und gibt an heißen Sommertagen ein schönes Gefühl auf der Haut. Bambus ist ein schnell wachsendes Gras, das sich leicht und ohne chemische Zusätze anbauen lässt. Außerdem wird nicht so viel Wasser verbraucht wie beim Anbau von Baumwolle, weshalb Bambus eine sehr gute Wahl für die Umwelt ist. Es gibt jedoch auch Nachteile: Um die harte, fast holzartige Faser verarbeiten zu können, muss sie zunächst zerkleinert werden. Dies kann mechanisch oder chemisch erfolgen; in den meisten Fällen geschieht dies chemisch, was weniger gut für die Umwelt ist. 

Baumwolle:
Es werden pro Jahr etwa 22 Millionen Tonnen Baumwolle produziert, und in Indien wird sie seit mehr als 5000 Jahren angebaut. Baumwolle ist an sich ein reines Naturprodukt und somit umweltfreundlich. Das Problem bei Baumwolle ist, dass beim Anbau große Mengen an Frischwasser verbraucht werden. Es wird geschätzt, dass für die Produktion von einem Kilo Baumwolle bis zu 29.000 Liter Frischwasser benötigt werden. Und in der Regel geschieht dies in Gebieten, in denen es Engpässe bei der Versorgung mit Trinkwasser gibt. Der Baumwollanbau erfordert zudem auch große Mengen an Chemikalien, um Schäden durch Insekten und Unkraut zu reduzieren. Leider ist es darüber hinaus eine Tatsache, dass die Arbeitsbedingungen auf Baumwollplantagen oft sehr schlecht sind.

Bislang macht Bio-Baumwolle nur einen sehr kleinen Anteil der weltweiten Produktion aus, aber ihr Anteil wächst jedes Jahr. Daher ist es eine gute Idee zu überprüfen, ob ein Kleidungsstück aus Bio-Baumwolle hergestellt wurde, da dies auf jeden Fall zu einer besseren Umwelt beiträgt. 

Canvas:
Leinwand oder Canvas ist ein sehr haltbares und strapazierfähiges Gewebe mit groben Fasern, das es schon seit dem 14. Jahrhundert gibt. Leinen wurde zu Beginn aus Hanf gemacht, wird aber heute vor allem aus Baumwolle gefertigt; es ist auch Bestandteil von Flachs und Jute. Ein anderer Name des Materials ist Segeltuch, weil es bei der Herstellung von Segeln verwendet wird. 

Certech:
Ist ein Zellengummi mit vielen Mikroluftblasen, weshalb es sich um ein leichtes und flexibles Material handelt, das zudem absolut wasserdicht ist. Die Zahlen im Bereich zwischen 2,0 und 5,0, die oft begleitend angegeben werden, beschreiben, um welche Version es sich handelt. Je höher die Zahl, desto wärmer oder stabiler das Gummi. Certech ist praktisch wartungsfrei, aber die gelegentliche Behandlung mit ein paar Tropfen Silikonöl trägt dazu bei, Austrocknen zu verhindern. 

Climashield:
In Schlafsäcken, Schuhen, Handschuhen und Kleidung lässt sich oft Climashield finden – ein isolierendes Material aus Polyester, das abhängig von der Anwendung in verschiedenen Versionen erhältlich ist. Climashield ist sowohl der Name einer Firma als auch des Produkt s dieser Firma, die in Clinton, Tennessee, ansässig ist und bislang ihre gesamte Produktion dort betreibt. Das Produkt Climashield besteht aus Hunderttausenden von langen, ununterbrochenen Polyester-Filamenten, die mit Luft zwischen den einzelnen Strängen miteinander verwoben werden, was zu extrem guten thermischen Eigenschaften führt. Das Material ist strapazierfähig, leicht und lässt auch nach längerem Gebrauch keine Kältebrücken entstehen.

Climatic:
Climatic™ findet sich in mehreren Kollektionen von Haglöfs, das das Material auch entwickelt hat und produziert. Es ist langlebig, transportiert Feuchtigkeit und fühlt sich am Körper angenehm an. Im Wesentlichen besteht Climatic aus 100% Polyamid, also einer Kunstfaser. Jedoch gibt es je nach angestrebtem Verwendungszweck verschiedene Variationen des Materials: Das Polyamid kann etwa mit Elastan gemischt werden, um ein weicheres und flexibleres Material zu erhalten. Erhältlich als Climatic™ Mid, Climatic™ Rugged und Climatic™ Lite. 

Coolmax:
Ist ein Feuchtigkeit transportierendes Material aus Polyester, das Mitte der 1980er Jahre durch die heutige Firma Invista entwickelt wurde. Die Idee war, ein Material zu finden, das den Benutzer während intensiver körperlicher Aktivität trocken hält. Die Coolmax-Filamente sind länglich und geriffelt, wodurch Feuchtigkeit effizienter transportiert wird und das Material nicht knittert, einläuft oder bleicht. Wegen dieser Eigenschaften wird Coolmax heutzutage gerne als Bestandteil von Baumwoll-, Woll- oder Synthetik-Kleidung verwendet .

Cordura:
Cordura ist ein Markenname, hinter dem sich eine Reihe von sehr langlebigen und strapazierfähigen Stoffen verbirgt. Das Material wurde in den späten 1920er Jahren entwickelt und hat sich seitdem von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Unter anderem kam Cordura im Zweiten Weltkrieg in Reifen zum Einsatz.

Heute gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Cordura-Geweben, und es kommen stets neue dazu. Die wichtigste Zutat in Cordura ist Nylon, das aber auch mit Baumwolle und anderen natürlichen Fasern vermischt werden kann. 

Cotpolmex:
Ist ein sehr robustes und atmungsaktives Baumwoll-Polyester-Gewebe. Es ist in zwei Versionen namens P und C erhältlich, von denen C etwas besser in Hinsicht auf Formstabilität und Farbechtheit ist. 

Cutan Stretch:
Cutan Stretch ist eine PU-Membran, mit der Textilien laminiert werden, um kompletten Schutz vor Feuchtigkeit zu erhalten. Die Membran besteht aus einer Vielzahl von Mikroporen, die den Dampf aus dem Inneren entweichen lassen, aber das Eindringen von Wasser verhindern. Cutan Stretch ist sehr elastisch, und durch Weiterentwicklung und Tests wurde die Diffusionsresistenz auf 5-6 RET reduziert. Dies ist ein Maß dafür, wie gut oder schlecht ein Material Dampf durchlässt. Völlig frei von Fluorkohlenstoff und bei Klättermusen in zwei Varianten erhältlich: Cutan® Super Stretch und Cutan® Stretch. 

CZone:
CZone™ ist eine Kombination aus vier unterschiedlichen Schichten in Handschuhen von Hestra: Außenmaterial, eine wasserdichte und atmungsaktive Membran, Isolierung und Futter. Die Kombination ergibt einen Handschuh, der Wärme und Schutz bietet. 

Dermizax:
Ist eine Membran, die in Außenmaterialien zum Einsatz kommt und zu 100% wasser- und winddicht ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Membranen besteht Dermizax nicht aus mikroporösem, sondern hydrophilem Material. Anders gesagt: Die Membran zieht Wasserdampf auf der Innenseite an, der dann durch die Membran gedrückt und auf der Außenseite verdampft wird. Da somit kein Verstopfen der Poren durch Schmutz oder Salzwasser (Schweiß) auftreten kann, hält Dermizax länger und behält seine Fähigkeit, auch wenn es schmutzig ist. Die Membran ist sehr flexibel und lässt sich um mehr als 200 % ausdehnen, kann also um das Doppelte seiner eigenen Länge in vier Richtungen gestreckt werden. Daher gewährt ein Kleidungsstück mit Dermizax ein hohes Maß an Mobilität und ist bequem zu tragen. Wassersäule von 20.000 mm und Dampfdurchlässigkeit von bis zu 40.000 g/m²/24 h. 

Dri-lex:
Wenn es um Schuhe geht – egal, ob Sohle, Oberteil oder Futter –, dann ist oft DRI-LEX® mit im Spiel. Ein technischer Kunststoff mit hoher Strapazierfähigkeit und einer hervorragenden Fähigkeit, Feuchtigkeit abzuleiten. Seine Faserstruktur und Qualität macht Dri-lex zu einem angenehmen Material mit schöner Textur und attraktiven Mustern. 

Dryloft:
Ist eine modifizierte Gore-Tex-Membran mit Schwerpunkt auf Atmungsaktivität. Um eine optimale Belüftung zu erreichen, ist die Wasserdichtigkeit eingeschränkt, während die Winddichtigkeit weiter bei 100% liegt. Dryloft ist allerdings wasserabweisend, und in Verbindung mit der Winddichtigkeit und der außergewöhnlich guten Belüftung ist die Membran sehr gut für Stoffe in Schlafsäcken und Isolationsbekleidung geeignet. Belüftet bis zu zwei Mal so gut wie Gore-Tex, während die Wasserdichtigkeit bei einem Drittel liegt.

Dryskin:
Dryskin oder vielmehr Schoeller®-Dryskin ist ein zweischichtiges Gewebe und wurde für Kleidung entwickelt, die sich für Aktivitäten mit hoher Intensität eignet. Die zweischichtige Konstruktion besteht aus einem Mikrofasergewebe auf der Innenseite, die guten Feuchtigkeitstransport bietet, und einem dickeren Gewebe auf der Außenseite, das in der Regel aus Polyamid besteht und ausgezeichnete Haltbarkeit gewährleistet. Je nachdem, wo und wann das Produkt verwendet werden soll, lässt sich die Materialkombination darauf abstimmen. Zu den verwendeten Materialien zählen Cordura®, Lycra®, Coolmax®, Mikrofaser, Polyamid und Polyester. In welcher Kombination auch immer, Dryskin ist schnell trocknend, atmungsaktiv, bequem , wind- und wasserabweisend, robust und langlebig. 

Duracoat:
Bei Duracoat handelt es sich um eine von Klättermusen entwickelte Oberflächenbehandlung, die die Abriebfestigkeit verbessert. Spart Gewicht, weil sie ohne Nähte oder zusätzliche Gewebeschichten auskommt. Sehr schlau! 

Eco-Shell:
Ist Fjällrävens umweltfreundliches Außenmaterial aus recyceltem Polyester. Eco-Shell ist wasser- und winddicht sowie atmungsaktiv. Das Material ist völlig frei von Fluorcarbonen. Ist die Jacke verschlissen, kann sie vollständig recycelt werden und reduziert auf diese Art und Weise sowohl den Kraftstoffverbrauch als auch die Müllberge. 

Elastan:
Ist eine hochelastische Polyurethanfaser, die Geweben eine verbesserte Elastizität und Dehnbarkeit verleiht. Elastan macht das Material geschmeidig und sorgt dafür, dass ein Kleidungsstück seine Form behält. Auf der anderen Seite des Atlantiks spricht man von Spandex, weitere Namen sind Lycra, Elaspan und Dorlastan. 

Element (Bergans):
Bergans Element® ist ein wasserdichtes, winddichtes und Feuchtigkeit transportierendes Synthetikgewebe der norwegischen Marke Bergans. Es wird in Shellkleidung verarbeitet, die für Aktivitäten von leichter bis mittlerer Intensität gedacht ist. Wassersäule von 6.000 mm und eine Dampfdurchlässigkeit von 6.000 g/m²/24 h. 

Element Active (Bergans):
Bergans Element® Active ist ein wasserdichtes, winddichtes und Feuchtigkeit transportierendes Synthetikgewebe der norwegischen Marke Bergans. Es wird in Shellkleidung verarbeitet, die für Aktivitäten von mittlerer bis hoher Intensität gedacht ist. Wassersäule von 10.000 mm und eine Dampfdurchlässigkeit von 10.000 g/m²/24 h. 

Epic:
Epic, entworfen und entwickelt vom US-Unternehmen Nextec, ist eine Technologie, bei der textile Gewebe mit Silikon behandelt und somit widerstandsfähiger gegen Wind, Feuchtigkeit und Schmutz werden. Das Großartige an Epic ist, dass der Stoff von Silikon eingekapselt wird und im Vergleich zur traditionellen Oberflächenbehandlung eine Barriere bildet. Dies bedeutet, dass das Gewebe eine bessere Verschleißfestigkeit aufweist und die Behandlung auch nach häufigem Waschen weiter besteht. Epic lässt sich sowohl in Baumwoll- als auch in Synthetikprodukten finden. 

EVA
EVA bzw. Ethylen-Vinyl-Acetat ist ein Kunststoffmaterial, das bei einer Menge von Outdoor-Produkten zum Einsatz kommt, z.B. bei Schuhen, Stiefeln, Rucksäcken, Isomatten etc. In Schuhen aller Art wird EVA oft als Polsterung verwendet. Der Vinyl-Acetat-Anteil kann zwischen 10-40% variieren, das Ethylen macht dann den verbleibenden Anteil aus. Das Material hat viele gute Eigenschaften, die uns zugute kommen, die gerne draußen die Natur genießen: Abriebfest, beständig gegen niedrige Temperaturen, widerstandsfähig gegen Risse und Bruchstellen, praktisch geruchsfrei und nimmt nicht so leicht Wasser auf. 

eVent:
Ist eine absolut wasser- und winddichte Membran, die bei Kleidung, Schuhen und Ausrüstung zum Einsatz kommt. Sie besteht aus vielen kleinen Mikroporen, die Dampf nach außen entweichen lassen und so Sie und Ihre Ausrüstung trocken halten. Anders als bei vielen anderen PU-Membranen, bei denen der Dampf durch zwei Schritte über Diffusion freigesetzt wird, schafft eVent dies in einem Schritt – ein Prinzip, das als Direct Venting™ Technolog bezeichnet wird. Ein effizienteres Verfahren mit geringerem Risiko, das Sie auf der Innenseite nass werden. 

Fiberfill:
Findet sich in gefütterten Handschuhen und Fäustlingen der Marke Hestra aus Småland. Ein isolierendes Material aus 100% Polyester. 

Filz:
Ist ein Gewebe, das mechanisch erzeugt wird, indem ein Material aus Tierhaar, fast immer Wolle, gewaschen und bearbeitet wird, so dass es eine andere Struktur erhält. In diesem Verfahren wird die Wolle um 90 Grad vor und zurück gewendet, wodurch sich die Wollfasern miteinander verschlingen und das Gewebe gleichzeitig schrumpft – dadurch erhält Filz seinen typischen Charakter. Es ist auch möglich, Filz zu erzeugen, der aus Wolle und Kunstfasern besteht; er muss jedoch mindestens 30 % Wolle enthalten, um den Zusammenhalt des Gewebes zu gewährleisten. 

FlashDry:
FlashDry™ wurde von The North Face entwickelt und ist eher eine Technologie als ein Material. Dabei werden einem Material mikroskopisch kleine und poröse Gegenstände hinzugefügt oder auf eine Membran laminiert, um die Fähigkeit des Materials zum Feuchtigkeitstransport zu verstärken und den Benutzer so trocken zu halten. FlashDry umschließt die Fasern dauerhaft und wird nie abgerieben oder ausgewaschen. Laut The North Face selbst ist dies die effektivste Methode auf dem Markt. Erhältlich in einigen Variationen, je nachdem, für welche Tätigkeit das Kleidungsstück geeignet sein soll. 

Fleece:
Ist ein synthetisches Material, das viele Ähnlichkeiten mit Wolle hat, aber viel weniger wiegt. Es ist dehnbar, weich und warm und sehr leicht zu reinigen. Das Material behält viele seiner thermischen Eigenschaften auch bei Nässe und verfügt über eine sehr gute Atmungsaktivität. Es reagiert jedoch empfindlich auf extreme Hitze und sollte nicht im Trockner getrocknet werden. Ist das Material nicht flammschutzbehandelt, ist Fleece im Gegensatz zu Wolle hoch entzündlich. Je höher die Qualität des Materials, desto weniger neigt es zur Knötchenbildung. Fleece besteht fast immer zu 100% aus Polyester. 

Fluorcarbon:
Fluorcarbon ist eine Sammelbezeichnung für eine Reihe von Substanzen mit Eigenschaften, die sie für die Anwendung im Outdoor-Bereich wie gemacht erscheinen ließen. Durch ihre wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften eigneten sie sich perfekt zum Imprägnieren von Shelljacken, Regenbekleidung und Rucksäcken. Aber leider ist nicht alles Milch und Honig mit diesen Substanzen, ganz im Gegenteil: Man fand heraus, dass einige chemische Verbindungen die Fähigkeit besitzen, sich über eine lange Zeit im Körper zu akkumulieren. Es wird auch vermutet, dass sie die Fortpflanzung und Hormonproduktion bei Säugetieren beeinflussen. Diese Substanzen wurden in den Polarregionen in den Körpern von Eisbären nachgewiesen. 

G1000:
Ist Fjällrävens eigenes Gewebe, eine Baumwoll-Polyester-Mischung, die mit Grönlandwachs behandelt wird. Die Kombination ergibt einen Stoff, der haltbar und strapazierfähig ist. Die Tolle an dem Wachs ist, dass Sie Ihr Kleidungsstück genau so anpassen können, wie Sie es wünschen: Mit mehr Wachs erhalten Sie ein festeres Kleidungsstück, das Regen und Wind besser widersteht sowie über eine erhöhte Lebensdauer verfügt. Weniger Wachs ergibt mehr Belüftung und ein kühleres Kleidungsstück. G 1000 wurde in den 1960er Jahren von Fjällräven-Gründer Åke Nordin entwickelt und wurde ein Erfolg, der bis heute andauert. Derzeit gibt es 5 verschiedene Arten von G 1000. 

Gore-Tex:
GORE-TEX® ist zum Synonym für fast alle wasserdichten Membranen auf dem Markt geworden, was aber nicht den Tatsachen entspricht. GORE-TEX® ist nämlich der Produktname einer speziellen Membran, die von W.L. Gore & Associates, Inc. entwickelt wurde. Sie besteht aus expandiertem Polytetrafluorethylen mit Mikroporen (1,4 Mrd./cm²), die 20.000 Mal kleiner sind als ein Wassertropfen. Wassermoleküle hingegen, d.h. Dampf, können die Membran passieren, wodurch das mit ihr ausgerüstete Kleidungsstück vollständig wasserdicht und atmungsaktiv wird. Die Membran wird auf die Innenseite eines Außenmaterials laminiert und dann durch ein Futter geschützt. Jede Gore-Tex-Membran enthält eine ölabweisende Substanz, die verhindert, dass Schmutz und Salze die Poren verstopfen. W.L. Gore & Associates, Inc. hat mehrere Membranen mit unterschiedlichen Eigenschaften entwickelt, die für verschiedene Arten von Kleidungsstücken und Aktivitäten passen. 

Heatseeker:
Heatseeker ist eine patentierte synthetische Isolierung von The North Face, die viel Wärme im Verhältnis zu ihrem Gewicht bietet. Sie ist sehr langlebig und komprimierbar, wodurch sie sich ideal für Winterschuhe und andere Produkte eignet, die hohe Wärmeleistung bei geringer Masse gewährleisten sollen. 

Kaschmir:
Hierbei handelt es sich um die feine Unterwolle von Capra hircus lanige, also der Kaschmir-Ziege – oder auch von anderen Tierarten, deren Wollfasern ähnliche Eigenschaften haben. Der Name bezieht sich auf die Kaschmir-Region im Norden Indiens, aber heute kommt der Großteil der Wolle aus der Mongolei und der Inneren Mongolei in China. Die Wollfaser ist extrem dünn, fein und wunderbar glänzend. Kaschmir der höchsten Qualität wird aus dem Hals- und Bauchbereich der Ziege gewonnen. Aus ökologischer Sicht bereitet die Kaschmir-Produktion einige Schwierigkeiten: Die Ziegen reißen nämlich das Gras mitsamt der Wurzeln aus, wenn sie grasen. In Gebieten, wo es große Population der Ziegen gibt, verschwindet die obere Schicht der Erde, weil es keine Vegetation mehr gibt, die sie bindet. Dies führt in der Folge zu Erosion und zur Verwandlung von Grünland zu Wüste. 

Keprotech:
Keprotec bzw. Schoeller®-Keprotec® ist ein Material aus verschiedenen Arten von synthetischen Fasern, in das eine Aramid-Faser mit hoher Zugfestigkeit, beispielsweise Kevlar, eingewebt wird und somit ausgezeichnete Verschleißbeständigkeit gewährleistet. Es wurde in erster Linie für den Einsatz im Motorradrennsport entwickelt, wird aber jetzt in einem viel breiteren Kontext verwendet, u.a. für Outdoor-Schuhe, -Stiefel und -Bekleidung. Die möglichen Bestandteile von Keprotec sind Kevlar, Cordura, Polyamid und verschiedene Beschichtungen für erhöhte Wind- und Wasserbeständigkeit. 

Kerlon:
Ist der Name des Gewebes, aus dem Hilleberg-Zelte bestehen. Kerlon gibt es in vier verschiedenen Varianten: 1800, SP, 1200 und 1000. Diese unterscheiden sich in Hinsicht auf das Verhältnis von Reißfestigkeit und Gewicht. Alle Stoffe werden aus beidseitig silikonbeschichtetem Ripstop-Nylon gefertigt. Das Kerlon-Gewebe gilt als einer der absolut besten Zeltstoffe auf dem Markt. 

Kevlar:
Kevlar ist eine synthetische Faser und heißt eigentlich Para-Aramid-Faser. Nicht häufig im Outdoor-Bereich, wird aber von manchen Marken verwendet, zum Beispiel Klättermusen. Kevlar ist fünf Mal so gewichtswiderständig wie Stahl, wiegt aber extrem wenig. Es eignet sich daher sehr gut als Verstärkungsmaterial in Kleidung. 

Leinen:
Ist das Gewebe, das aus Flachs (Linum usitatissimum) gewonnen wird – also ein natürliches Material. Die Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Leinen sind auch relativ gering, aber der Arbeitsprozess ist dafür sehr langwierig und anspruchsvoll. Die Outdoor-Branche nutzt dieses Gewebe nicht besonders häufig, aber es finden sich doch einige Kleidungsstücke aus Leinen, speziell für die Anwendung im Sommer und auf Reisen. Leinen ist schonend für den Körper und verfügt über eine hohe Saugfähigkeit, weshalb das Material nicht so schnell trocknet wie synthetische Gewebe. 

Lycra:
Lycra ist ein anderer Name für Elasthan und Spandex. Der Name Lycra ist eine eingetragene Marke der Firma Invista. 

Membrain:
MemBrain® ist eine PU-Membran, die von Marmot gemeinsam mit Toray Industries entwickelt wurde. Die Membran wird auf den Stoff laminiert, ist zweilagig und kommt sowohl bei Schlafsäcken als auch Bekleidung von Marmot zum Einsatz. Sie ist absolut wasserdicht, hat eine gute Atmungsaktivität und ist langlebig. Die Membran hat hydrophilen Charakter und vermindert den Kühleffekt, der oft entsteht, wenn Kondenswasser zu Dampf wird. 

Mesh:
Ist kein Material, sondern die Definition eines netzartigen Gewebes mit eng nebeneinander liegenden Löchern. Mesh-Gewebe kommt so ziemlich überall zum Einsatz, z.B. in Jackentaschen und Packsäcken; dient dabei meistens der verbesserten Luftzirkulation. 

Micro Travel (MT):
Kommt bei vielen Fjällräven-Produkten zum Einsatz, die zum Reisen gedacht sind. Das Material wurde von Fjällräven entwickelt und ist ein Textilgewebe aus Mikropolyamid und Baumwolle. Strapazierfähig, kühl und weich. Micro Travel ist ein relativ leichter Stoff und nahezu faltenfrei. 

Mikrofaser:
Eine Mikrofaser ist dünner als ein menschliches Haar, das 16 Mal geteilt wurde – also richtig, richtig dünn. Mikrofasern sind völlig synthetisch, werden entweder aus Polyester oder Nylon hergestellt und haben meist eine dreieckige Form wie ein Stück Torte, die so genannte Split-Faser. Zwischen diesen Tortenstücken bleibt eine Menge Luft, die der Mikrofaser zu ihrer sehr guten Saugfähigkeit verhilft sowie der Eigenschaft, Schmutz festzuhalten. Das Gewicht einer Faser wird oft in Denier angegeben: Der Grenzwert für eine Mikrofaser liegt bei 0,9 Denier, d.h. 9000 Meter Faser wiegen weniger als 1 Gramm – unglaublich leicht! Wird oft bei Handtüchern verwendet, um bestmögliche Absorption bei möglichst geringem Gewicht zu gewährleisten. 

Modal:
Modal ist eine Regeneratfaser, also eine textile Kunstfaser, die aus Zellulose hergestellt wird. Hat ähnliche Eigenschaften wie Viskose, verfügt aber im nassen wie auch im trockenen Zustand über eine höhere Reißfestigkeit. Außerdem ist sie weich und hat eine hohe Saugfähigkeit, weshalb Modal gerne in Kleidung oder Handtüchern verarbeitet wird. 

Neopren:
Neopren ist ein synthetisches Gummi mit guten Dämmeigenschaften. Das Material wird viel benutzt, ist aber in erster Linie für den Einsatz in Neoprenanzügen und anderer Tauchausrüstung bekannt. 

Nylon:
Nach mehreren Jahren der Forschung, nämlich sieben, stellte Wallace Carothers von DuPont fest, dass er Nylon entwickelt hatte. Das war im Jahr 1934. Es dauerte noch einige Zeit, bis der Name Nylon in aller Munde war, aber es war nun jedenfalls eine Kunstfaser mit ähnlichen Eigenschaften wie Seide auf dem Markt. Wasser, Luft und Steinkohle sind die Rohstoffe, die in einer Unzahl von Verarbeitungsschritten schließlich zu Nylon werden. Aufgrund seiner Eigenschaften – v.a. die gute Elastizität und Strapazierfähigkeit – findet sich Nylon häufig in Outdoor-Produkten, sowohl in Kleidung wie auch in Ausrüstung. 

Pittard-Leder:
Pittard ist ein britisches Unternehmen, das seit dem Jahre 1826 Hersteller auf der ganzen Welt mit Leder beliefert. Pittard hat verschiedene Methoden des Gerbens von Leder entwickelt, wodurch zum Beispiel die Haltbarkeit oder die Wasserbeständigkeit erhöht werden kann. Alles, damit der Kunde ein Produkt erhält, das für seine bestimmten Zwecke passt. Es gibt also nicht ein bestimmtes Produkt namens Pittard-Leder, sondern es handelt sich um einen Markennamen für mehrere Arten Leder. 

Polyamid:
Ist eine robuste synthetische Faser mit guter Elastizität und relativ langer Lebensdauer. Die Faser nimmt wenig Feuchtigkeit auf, trocknet schnell und behält zudem ihre Form sehr gut. Polyamid wird manchmal auch Nylon genannt. 

Polyester:
Wird für unglaublich viele Zwecke genutzt – für alles vom Bootsbau bis zu PET-Flaschen. In der Outdoor-Branche wird es vor allem in Form von Polyesterfasern für Textilien verwendet. Diese Fasern transportieren Feuchtigkeit sehr gut und halten gleichzeitig Wärme: Deshalb besteht Fleece fast ausschließlich aus Polyester. Die Produktion von Polyesterfasern begann in den 1950er Jahren, und heute ist dies das zweitwichtigste Gewebematerial nach Baumwolle. 

Polyethylen:
Der am häufigsten verwendete von allen Kunststoffen. Fast jeder kommt täglich in der einen oder anderen Weise mit Polyethylen in Kontakt: PE, wie es abgekürzt heißt, findet sich in Spielzeug, Flaschen und Verpackungsmaterialien. Seine großen Vorzüge sind, dass es leicht, langlebig und einfach zu formen ist. HDPE ist die Abkürzung für HighDensity-PE, also Polyethylen mit hoher Dichte, welches vor allem für stark strapazierte Dinge wie Spielsachen verwendet wird. LDPE steht dagegen für LowDensity-PE und kommt in weicheren Kunststoffen wie z.B. für Tüten und Taschen zum Einsatz. Polyethylen wird wie die meisten anderen Kunststoffe aus Öl oder Erdgas hergestellt, wobei PE den Vorteil hat, dass es recycelbar ist und für neue Produkte wieder verwendet werden kann.

Polypropylen:
Polypropylen ist ein Kunststoff, der Polyethylen sehr ähnlich ist. Der Unterschied ist, dass PP Wärme besser standhalten kann und etwas steifer ist. Typische Produkte aus Polypropylen sind z.B. Flaschen, Dosen und Seile. Das Material ist recycelbar. 

Polyurethan:
Ist ein synthetisches Material, das in vielen unterschiedlichen Formen hergestellt wird: Man kann PU in fester und flüssiger Form sowie als Schaum verwenden. Daher ist der Anwendungsbereich bei Outdoor-Produkten unglaublich groß. So sind PU-Beschichtungen relativ häufig: Das bedeutet, dass ein oder zwei Schichten Polyurethan zum Beispiel über ein Nylongewebe gelegt werden, um die Wasserbeständigkeit und Haltbarkeit zu erhöhen. 

Primaloft:
Primaloft wurde ursprünglich in den frühen 1980er Jahren von der US-Armee hergestellt, da man eine synthetische Alternative zu Daunen in Schlafsäcken und Bekleidung haben wollte. Das Isolationsmaterial sollte in Bezug auf Gewicht, Komprimierung und Wärme mit Daunen vergleichbar sein, dabei aber seine thermische Leistung auch dann beibehalten, wenn es feucht geworden sein sollte. Im Jahre 1989 kam das erste Kleidungsstück mit der neuen Füllung auf den Markt. 2010 wurde PrimaLoft bluesign-zertifiziert. Zur Zeit werden sieben verschiedene Varianten von PrimaLoft angeboten: Die meisten bestehen aus 100 % Polyester, aber es gibt auch eine Mischung aus 45% Polyester und 55 % Merinowolle (PrimaLoft Yarn). 

PVC:
PVC steht für Polyvinylchlorid und ist eine der am häufigsten vorkommenden Kunststoff-Arten. Es wurde in den 1930er Jahren erfunden und wird seitdem v.a. in der Bauindustrie verwendet, etwa für Rohre, Gehäuse für elektrische Kabel und Verbundfenstern. In der Textilindustrie wird das Material oft als PVC-Beschichtung auf Textilien eingesetzt, z.B. bei Regenbekleidung. Das Material ist relativ steif, daher werden meist Weichmacher zugesetzt: Diese verdunsten langsam, und es ist fast immer dieser Geruch, bei dem man denkt, dass es nach Plastik riecht. Die Verdunstung führt außerdem dazu, dass eine PVC-beschichtete Regenjacke mit den Jahren steifer und steifer wird. 

Quickdry:
QuickDry™ ist ein synthetisches Material, das entworfen wurde, um Kleidung, die bei Aktivitäten mit hoher Intensität getragen wird, den höchstmöglichen Tragekomfort zu verleihen. Das Material transportiert Feuchtigkeit sehr gut und trocknet zudem schnell. Quickdry ist strapazierfähig und außerdem imprägniert für hohe Wasserbeständigkeit. Es wurde von F.O.V. im schwedischen Borås entwickelt und ist nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert. 

Schoeller:
Schoeller ist ein Schweizer Unternehmen, das Funktionstextilien herstellt. Viele unserer Marken haben Schoeller als Materiallieferant z.B. für Hosen. Das Unternehmen hat viele verschiedene Stofftypen mit unterschiedlichen Eigenschaften im Sortiment – alles von dünnem Stretchstoff bis zu Kevlar-verstärktem Gewebe. 

Seide:
Seide ist ein reines Naturmaterial und wird aus dem Kokon der Seidenspinner-Raupen gewonnen, in den diese sich einspinnen, wenn sie sich verpuppen. Das Material hat sehr schöne Eigenschaften, die es ideal für Bettwäsche machen: Dank seiner natürlichen Temperaturregulierung spendet es Wärme, wenn es kalt ist, und kühlt, wenn es heiß ist. Außerdem lässt Seide Feuchtigkeit durch, ohne dass diese vom Material aufgenommen würde. Die Faser ist natürlich glatt, so dass Schmutz und Bakterien es schwer haben, Halt zu finden. Zur Reinigung reicht es daher in der Regel aus, z. B. ein Laken aus Seide zu lüften. Es gibt verschiedene Sorten von Seide, je nachdem, welche Art von Raupe eingesetzt wird: Die Raupe des Maulbeerspinners gilt als diejenige, die die beste Qualität liefert. Heute kommt Seide größtenteils aus Asien, aber im 18. Jahrhundert gab es sogar in Schweden eine Seidenproduktion. 

Spirafill:
Ist eine von Marmot entwickelte synthetische Isolierung. Sie besteht aus einer Mischung aus großen, hohlen Spiralfasern, die für Volumen (oder „Loft“) sorgen, und kleinen Polyesterfasern, die das Gewebe weich und warm machen. Eine gute Kombination, die hohe Wärmeleistung bei geringem Gewicht ermöglicht. 

Stahl:
Besteht hauptsächlich aus Eisen, Kohle ist auch in unterschiedlichen Mengen enthalten. Es ist die Menge an Kohle, die über die Eigenschaften des Endprodukts bestimmt: Stahl mit hohem Kohleanteil ist fest, hart und elastisch, aber zugleich auch spröder. Moderner Stahl enthält zusätzlich viele andere Substanzen, die ihm unterschiedliche Eigenschaften verleihen – je nachdem, wozu das Material verwendet werden soll. Zum Beispiel verlangsamt Chrom die Korrosion von Stahl, also das Rosten. (Der Ausdruck "rostfrei" ist dabei eigentlich nicht ganz richtig, da Stahl immer rostet.) Es gibt viele verschiedene Stahl-Klassifikationen: So taucht etwa die Abkürzung HRC hin und wieder auf. Sie bezeichnet die Härte des Materials, wobei der Wert in der Regel zwischen 50 und 67 liegt; je höher die Zahl, desto härter. Der wesentliche Vorteil von Stahl ist, dass er relativ kostengünstig ist, Hauptnachteil ist das Gewicht. 

Thinsulate:
Thinsulate ist ein synthetisches Isolationsmaterial, das von der Firma 3M in Zusammenarbeit mit der NASA entwickelt wurde. Das Ziel war, eine Isolierung für Raumanzüge zu produzieren, die dünn und warm bei gleichzeitig geringer Masse sein sollte. Die patentierte Mikrofaser hat einen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer, ist also etwa 10 Mal dünner als ein menschliches Haar. Dadurch kann auf kleinem Raum eine relativ große Menge Luft eingeschlossen werden. Thinsulate isoliert auch dann, wenn es Feuchtigkeit ausgesetzt ist, da die Faser praktisch überhaupt nichts aufnimmt (weniger als 1%). Das Material ist in einer Vielzahl von Arten und Dicken verfügbar und findet sich in vielen Produkten auf dem Markt, wie etwa Handschuhen, Schuhen und Jacken. 

Titan:
Titan wurde 1791 von dem Priester und Hobby-Chemiker William Gregor in Cornwall, England, entdeckt. Dank seiner überlegenen Kombination aus Festigkeit und geringem Gewicht ist dieses Metall in den letzten Jahren in der Outdoor-Branche sehr populär geworden. Titan ist 45 % leichter als Stahl, aber ebenso fest. Allerdings ist es im Gegensatz zu dem, was viele glauben, tatsächlich 60% schwerer als Aluminium; aber dank seiner Eigenschaften kann man z.B. Töpfe aus sehr dünnem Material fertigen und so das Gewicht gering halten. Der Nachteil von Titan ist der Preis, denn es ist im Vergleich zu Aluminium sehr teuer: Dies liegt am Herstellungsprozess, der z.T. unter Luftabschluss vollzogen werden muss. 

Traillix:
Traillix ist der Sammelbegriff für leichte Gewebe, die in der Light-Serie von Tentipi zum Einsatz kommen und in drei Varianten erhältlich sind: P ist ein sehr einfaches Ripstop-Nylon-Gewebe, das beidseitig silikonbeschichtet und UV-geschützt ist. Der Stoff ist grün und nicht atmungsaktiv. B ist ein Polyamid-Ripstop-Gewebe, UV-geschützt und beidseitig mit Silikon beschichtet. Es ist rostrot und nicht atmungsaktiv. C ist die einfachste Variante und besteht aus Ripstop-Nylon mit PU-Beschichtung auf einer Seite. Es ist grau und nicht atmungsaktiv. 

Wolle:
Wolle ist ein Naturmaterial, das sich mit seinen Eigenschaften sehr gut zum Beispiel für Unterwäsche und Socken eignet. Die Wollfaser bindet Luft, isoliert sehr gut, leitet Feuchtigkeit ab und hält so den Körper trocken. Wolle wärmt auch im feuchten Zustand. Geruchstechnisch ist Wolle absolut hervorragend – wer schon mal Unterwäsche aus Kunststoff verwendet hat, weiß, dass es nicht lange dauert, bevor es schrecklich riecht. Das Problem wird durch die Substanz Kreatin gelöst, die natürlich in Wolle vorkommt und die die geruchsverursachenden Bakterien von der Haut fernhält. Entgegen der landläufigen Meinung funktioniert Wolle im Sommer genauso gut wie im Winter: Versuchen Sie es selbst und tragen Sie ein Paar Wollsocken im Sommer – Sie werden überrascht sein, wie kühl sich Ihre Füße anfühlen. Ein Nachteil kann sein, dass einige Wolle als juckend erleben: Ist man nicht hochempfindliche, kann Merinowolle die Lösung sein, die feiner und weicher ist. 

Vinylon:
Vinylon ist eine synthetische Faser mit Eigenschaften, die denen natürlicher Fasern ähnlich sind. Zum Beispiel quillt das Material, wenn es nass ist, und wird dadurch fast komplett wasserdicht. Es ist außerdem sehr strapazierfähig: Fjällrävens Bestseller Kånken besteht aus Vinylon. 

Autor: Timmy Malmquist/Outnorth

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